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Allianz Fränkischer Süden

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Die Allianz Fränkischer Süden sucht ab sofort wieder Regionalbudget-Projekte

Auch im Jahr 2023 möchte die Allianz Fränkischer Süden wieder Kleinprojekte mit dem Förderprogramm „Regionalbudget“ unterstützen. Ab sofort können Projektanträge bei der Verwaltungsgemeinschaft Giebelstadt eingereicht werden.

Die offizielle Bekanntmachung Aufruf zur Einreichung von Förderanfragen für Kleinprojekte finden Sie auf der Website der Allianz Fränkischer Süden. Ebenso finden Sie hier alle Unterlagen und Vorlagen, welche im Laufe des Projektprozesses von Bedeutung sind www.fraenkischer-sueden.de

Ein Blick in die Unterlagen kann bereits viele Fragen beantworten.

Regionalbudget? Schon mal gehört – aber kommt meine Idee für eine Förderung infrage?

Das „Regionalbudget“ ist ein noch junges Förderprogramm des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) im Rahmen der Integrierten Ländlichen Entwicklung in Bayern. Die insgesamt zur Verfügung stehenden Mittel setzen sich aus einer maximalen Zuwendung von 90.000 EUR und einem Eigenanteil der Allianzgemeinden von 10% sprich maximal 10.000 EUR zusammen.

Mit den zur Verfügung stehenden Mitteln können Kleinprojekte, deren Gesamtausgaben 20.000 EUR (netto) nicht übersteigen, gefördert werden. Kleinprojekte mit einem Zuwendungsbedarf unter 500 EUR werden nicht gefördert.

Grundsätzlich kann ein großer Strauß an Maßnahmen durch das „Regionalbudget“ gefördert werden – vorausgesetzt das Projekt erfüllt die Grundvoraussetzungen und Projektauswahlkriterien für eine Förderung und wird vom Entscheidungsgremium ausgewählt.

Der Weg zur Förderung

Sollte eine Projektidee förderfähig sein, kommt es zur Antragstellung und der Prüfung der Förderwürdigkeit. Sobald alle Antragsunterlagen vorliegen, wird das Projekt für die kommende Sitzung des Entscheidungsgremiums zum Beschluss stehen. Anhand von Auswahlkriterien wird das Gremium entscheiden, ob das Projekt gefördert werden kann. Mit dem positiven Beschluss und der schriftlichen Vertragsschließung zwischen der Verwaltungsgemeinschaft Giebelstadt, stellvertretend für die Interkommunale Allianz Fränkischer Süden, und dem/der Projektträger*in darf schließlich mit der Umsetzung des Projekts begonnen werden.

Und hier noch ein Tipp: Die besten und passendsten Projekte qualifizieren sich für eine Förderung. D.h. reichen Sie mit Ihrer Förderanfrage unbedingt eine aussagekräftige Projektbeschreibung ein und achten Sie darauf, dass Ihre Idee zu unseren Projektauswahlkriterien passt.

Folgende wichtige Termine sind zwingend einzuhalten:

    • Abgabe der Förderanfrage spätestens am: Mittwoch, 14.12.2022
    • Das Projekt muss bis spätestens Mittwoch, 20.09.2023, durchgeführt und einschließlich der Bezahlung sämtlicher Ausgaben realisiert sein.
  • Spätester Termin der Abrechnung mit der verantwortlichen Stelle des ILE-Zusammenschlusses (Vorlage des Durchführungsnachweises): Sonntag, 01.10.2023

Als Ansprechpartner steht zur Verfügung:

Herr Erster Bürgermeister Helmut Krämer (Allianzsprecher), Tel.: 09334-808-0

Unterwegs im Landkreis Würzburg an den Tagen der Innenentwicklung 2022

Gemeinsam mit seinen Kommunen arbeitet der Landkreis Würzburg seit Jahren aktiv daran, Leerstände wiederzubeleben, Baulücken zu schließen, zusätzlichen Wohnraum zu schaffen, historische Bausubstanz zu erhalten und so die Ortskerne der Städte und Gemeinden zu stärken.

Ein Bestandteil der Innenentwicklungsstrategie des Landkreises ist neben Beratung und Förderung auch das Aufzeigen von gelungenen Beispielen für die Wiederbelebung historischer Bausubstanz. Landrat Thomas Eberth und das Team der Innenentwicklung am Landratsamt Würzburg laden hierfür auch in diesem Jahr zu den Tagen der Innenentwicklung am 16. und 18. September 2022 ein. Interessierte können dabei bereits wiederhergestellte Gebäude begutachten und sich vor Ort mit den jeweiligen Bauherren über deren Erfahrungen mit der Sanierung von historischer Bausubstanz informieren.

Besichtigung von Bau-Projekten im gesamten Landkreis Würzburg

Auftakt: Landrat Thomas Eberth begrüßt Interessierte am Freitag, 16. September 2022 ab 17 Uhr im Kartoffelkeller in Giebelstadt zu Fachvorträgen:

  • HAAF Containerdienst Kürnach: zum richtigen Wiederverwerten, Recyceln und Entsorgen von Baustoffen
  • Architekturbüro Staib Sommerhausen: „Arbeiten im Baudenkmal“ gibt Einblicke in den Ablauf und die Hintergründe von Bestandssanierungen. 

Am Sonntag, 18. September 2022 finden von 10 bis 16 Uhr Haus- und Hofbesichtigungen statt. In Kooperation mit den interkommunalen Allianzen der Region sind Anschauungsobjekte in allen Teilen des Landkreises zur Besichtigung für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Eigentümerinnen und Eigentümer von Bauwerken in den Gemeinden Aub, Bieberehren, Estenfeld, Giebelstadt, Randersacker, Sommerhausen, Thüngersheim und Zell am Main gewähren Einlass auf ihre Grundstücke und stehen bei einigen Objekten den Besucherinnen und Besuchern auch als Ansprechpartner zur Seite.

Allianz Fränkischer Süden

Allianz Fränkischer Süden II

Bildunterschriften:

1: An den Tagen der Innenentwicklung können Bürgerinnen und Bürger gelungene Beispiele von Altbausanierung an verschiedenen Stellen des Landkreises Würzburg begutachten. 2021 öffnete der Ferienhof Busch in Gaukönigshofen seine Tore. Am Sonntag, 18. September 2022 teilen Bauherren aus dem Landkreis Würzburg erneut ihre Erfahrungen mit Interessierten. Archiv-Foto: Allianz Fränkischer Süden

2: Der Erhalt und die Ertüchtigung von historischer Bausubstanz ist eine besondere Herausforderung. Fachvorträge unter anderem zum richtigen Wiederverwerten und Entsorgen von Baustoffen eröffnen die Tage der Innenentwicklung am 16. September 2022. Archiv-Foto: Matthias Demel

ILEK

„Gemeinsam sind wir stark“

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Nach Blick zurück die nächsten gemeinsamen Ziele gesetzt – Strategieseminar der Allianz Fränkischer Süden in Klosterlangheim

Vor gut vier Jahren wurde das Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept (ILEK) der Allianz Fränkischer Süden, damals noch „Interkommunale Allianz Landkreis Würzburg Süd“, nach einem umfassenden Prozess mit Bürgern, Experten, Ämtern und den Kommunen abgeschlossen. Von den erarbeiteten insgesamt 74 einzelnen Projektideen aus sieben Handlungsfeldern sind bereits einige durch die Allianz umgesetzt und weitere derzeit in Bearbeitung. Dass dieser Prozess Zeit benötigt und nicht alles gleichzeitig angegangen werden kann, versteht sich aufgrund der großen Projektanzahl von selbst. Dies hat jedoch auch zur Folge, dass einzelne der Projektideen inzwischen unter Umständen nicht mehr die gleiche Bedeutung haben oder anderweitig durch andere Institutionen umgesetzt worden sind.

Aus diesem Anlass hat sich die Allianz, vertreten durch die Bürgermeister der 14 Mitgliedsgemeinden und deren Stellvertretern, zu einem zweitägigen Strategieseminar in der Schule für Dorf- und Flurentwicklung (SDL) in Klosterlangheim zusammengefunden, um das ILEK zu überprüfen, Zielvorstellungen zu entwickeln und festzulegen, in welche Richtung die zukünftige Entwicklung der Gemeinden und der Region schwerpunktmäßig gehen soll. Die Möglichkeit sich unter- und miteinander ohne Termindruck auch über das Inhaltliche hinaus auszutauschen, hat hier zusätzlich positiv zum „Wir“-Gefühl beigetragen.

Allianz Fränkischer SüdenStrategieseminar der Allianz Fränkischer Süden in Klosterlangheim

Durch das Seminar geführt wurden die Allianzmitglieder durch die beiden erfahrenden Moderatoren Stefanie Dümig und Johannes Krüger, die beide in der Regionalentwicklung tätig sind und daher auch selbst Einiges an Hilfestellungen beitragen konnten.

Nach der Bestandserfassung, in welchen Handlungsfeldern die Allianz bereits Fortschritte gemacht hat, bearbeiteten die Teilnehmer die einzelnen Handlungsfelder in Kleingruppen, entwickelten diese gegebenenfalls weiter und priorisierten dabei auch, welche Themen in naher Zukunft im Fokus der Arbeit stehen sollten. Durch das Vorstellen der Überlegungen im gesamten Gremium samt Diskussion, konnte für alle Maßnahmen eine breite Zustimmung gefunden werden. Am Ende des ersten Seminartages, der mit einem kurzen Impulsvortrag zu erfolgreichen Projektbeispielen aus anderen ILE-Allianzen abgeschlossen wurde, standen 28 Projekte in der engeren Auswahl.

Der zweite Seminartag diente dem Ziel, aus dieser engeren Auswahl nochmals die Maßnahmen herauszufiltern, welche als besonders wichtig erachtet werden. Mittels der sogenannten „Fadenkreuzmethode“, bei der es galt die Fragen „Wie ist es?“, „Wie wünschen wir es?“, „Was hindert uns?“ und „Wie können wir unsere Wünsche erfüllen?“ der Reihe nach zu bearbeiten. Anschließend wurden wieder in Kleingruppen die konkreten Projektvorschläge bzw. -Weiterentwicklungen ausgearbeitet.

Allianz Fränkischer Süden

Ergebnis: 17 Maßnahmen und Projekte aus den unterschiedlichen Themenfeldern, welche die Allianz gemeinsam in den nächsten zwei Jahren umsetzen will. Darunter u. a. eine Bestandsaufnahme der kommunalen Bauhöfe zur Verbesserung des Austausches und der gegenseitigen Unterstützung, die Bewerbung und Fortentwicklung des Kulturwege-Netzes im Allianzgebiet, die Erarbeitung eines „Schwimmbadpasses“, welcher ermäßigten Eintritt in allen fünf Schwimmbädern im Allianzgebiet ermöglicht, die Organisation eines Informationstages zur Innenentwicklung nach Vorbild des „Tages der Innenentwicklung“ in der Allianz Oberes Werntal, die gemeinsamen Stellungnahme für die „B19-Umgehung Giebelstadt“ und die Bestandserfassung der Naherholungsmöglichkeiten samt Bewerbung dieser in einer gemeinsamen Allianz-Freizeitkarte.

Nicht jedes Thema, welches für die Kommunen wichtig ist, kann auch interkommunal in der Allianz angegangen werden. Aber es hat sich gezeigt, dass alle Allianzmitglieder die Möglichkeiten und Chancen dieser Zusammenarbeit sehen und auch weiter verstetigen wollen. Die Aussage „Gemeinsam sind WIR stark“, welche als Motto vor vier Jahren im ILEK niedergeschrieben wurde, bleibt also nach wie vor gültig.

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